Hydraulischer Widder im Dauertest

Im Letzen Jahr Habe ich meinen selbstgebauten Widder bereits getestet. In den Vergangenen Tagen hat der Widder einen Dauertest absolviert und eine Verbesserung erhalten.

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Der Dauertest (teilweise bei Temperaturen knapp unter Null) zeigt, dass der Widder bei einem Dauereinsatz von 24h ohne Unterbrechung ca. 100l pro Stunde fördert. Die Förderleistung des Widders wurde mit 1000l Fässern gemessen, welche eine Füllstandsskala an einer Seite haben.
Die Förderhöhe des Widders liegt bei 13m wobei eine Fallhöhe der Triebleitung 3m Beträgt was eine netto Förderhöhe von 10m bedeutet. Wie genau ein Hydraulischer Widder Funktioniert ist HIER erklärt.

mit dem Widder befüllte Fässer

Der große Vorteil bei diesem Projekt liegt darin, dass die gesamte Anlage innerhalb des eigenen Grundstücks liegt und aufgrund der geringen Fördermenge keine wasserrechtliche Bewilligung notwendig ist.

Vor dem Dauertest hat sich die Schraube an der Großen Auslassklappe gelöst, wobei die zusätzlichen Gewichte aufgrund des hohen Wassermenge im Frühjahr weckgespült wurden. Die Dichtung hat sich auch abgelöst konntet aber wieder gefunden werden. Durch eine Teflon Band konnte die Reibung im Gewinde der neuen Schraube erhöht werden, diese Löste sich nicht im Dauertest.

Einlaufkasten für die Triebleitung

Die Angesprochenen Verbesserung ist ein Einlaufkasten für die Triebleitung (im Bild) welcher noch mit einem Metallgitter abgedeckt wird und vor allem als Sandfang dient. Das Netzt hält zusätzlich Blätter und andere große Schwimmstoffe von der Triebleitung fern, was vor allem im Herbst wichtig ist.

2 Kommentare zu „Hydraulischer Widder im Dauertest

    1. Ein Rückschlagventil ist ein ein wege Ventil wie du es vielleicht auch von einer Luftmatratze kennst wo Luft bzw. Wasser nur in eine Richtung fließen kann. Wenn man das Ventil verkehr rum montiert wie beim Widder, dann schließt es sich sobald eine bestimmte Menge Wasser durchfließt und bei abrupten Schließen wird durch das abbremsen des Wassers die Geschwindigkeitsenergie in Druckenergie umgewandelt (Bernoulli) das nennt sich dann Druckstoß und dieser Druckstoß hat einen sehr hohen Druck (Ich habe bei mir einen theoretischen Druck von ca. 40 Bar errechnet der aber nur für den Bruchteil einer Sekunde anliegt) der Druckstoß breitet sich in der dann anstehende Wassersäule mit Schallgeschwindigkeit (im Wasser also etwas langsamer als in der Luft) aus und ist Wellenförmig, das bedeutet das nach der Druckspitze ein Unterdruck entsteht und dann ein weitere kleine Druckspitze. Der Unterdruck der zwischen den Druckspitzen entsteht kann das Falsch herum montierte Rückschlagventil/Klappe wieder öffnen und dann fließt wieder Wasser durch.

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